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Thema: Bibliographie-Neuling

  1. #1
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    Bibliographie-Neuling

    Hallo,

    ich habe mich an die Erstellung meiner Bachelorarbeit mit WinEdt gewagt und möchte auch in Latex zitieren.

    Hierfür habe ich auch JabRef installiert und einige Quellen importiert.
    Nun das Problem:
    Ich habe im Internet schon hunderte verschiedene Zitiertstile gefunden und bin immer über natbib, dinat oder biblatex gestoßen.

    Ich verstehe noch nicht so wirklich, wie ich die einzelnen Pakete einbinde und wie die Funktionsweise (d.h. der cite-Befehl) funktioniert. Ich bin nämlich auf \cite oder auch \citep und \citet gestoßen.

    Konkret sollten die Einträge in der Bibliographie so aussehen:
    Mayer, C. (2003): Aller Anfang ist schwer, Quarterly Journal,
    24, 128-184.
    und bei mehreren Autoren (ab drei sollte et. al erscheinen)

    Müller, K. et al. (2006): Dies sollte wohl der Titel sein, 3. Aufl., XY-Verlag, Diedenbergen.

    Also auf jeden Fall folgendermaßen:
    Nachname, 1. Buchstabe des Vornamens (Jahr): Titel, Journal/Verlag

    Im Text möchte ich dann so zitieren (Arbeit wird in Englisch verfasst):
    (Mayer, 2003, pp. 154).

    Kann mir jemand eine Zitierweise nennen bzw. die Befehle, um diese einzubinden? Ich bin schon über so viele Befehle gestolpert, dass ich gar keinen Durchblick mehr habe.
    Ich weiß nicht ob es hier sinnvoll ist , auch ein Minimalbeispiel zu geben, dies kann ich aber bei Bedarf gerne machen!

    LG
    daxerox

  2. #2
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    Ignoriere natbib, dinat, jurabib usw. Benutze biblatex.

    Ignoriere erstmal die Frage, wie du deinen gewünschten Stil genau hinbekommst. Um diese Feinheiten kannst du dich später kümmern. Besorge dir irgendein kleines biblatex-Beispiel Dokument und versuche deine Literatur zu zitieren und auszudrucken.

  3. #3
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    Vielen Dank für die Info, habe mich entsprechend eingelesen!

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von lockstep
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    Sollte das Format der in biblatex standardmäßig enthaltenen Stile fast, aber nicht ganz deinen Wünschen entsprechen:

    Guidelines for customizing biblatex styles
    idxlayout - Konfigurierbares Index-Layout, kompatibel mit KOMA-Script und memoir

  5. #5
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    Zitat Zitat von u_fischer Beitrag anzeigen
    Ignoriere natbib, dinat, jurabib usw. Benutze biblatex.
    Sorry, bisschen Off - Topic weils nicht zur Fragestellung beiträgt, aber:
    Darf man fragen warum? Ich benutze bisher natbib, aus welchem Grund könnte es sich für mich lohnen auf biblatex umzustellen?

    Grüße
    Steffen

  6. #6
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    Weil man bei biblatex sehr viel einstellen kann, ohne die .bst manipulieren zu müssen?
    Ich fange evtl. im Sommer auch an, ein Buch mit Literaturangaben zu setzen, habe mir einige Dokus angeguckt und will auf jeden Fall biblatex nehmen. (die Experten können sich schon mal mental auf meine Fragen einstellen...)

  7. #7
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    Sprich andersrum gesehen, wenn ich mit der Darstellung der Zitate / des Quellenverzeichnisses zufrieden bin, gibt es keine größeren Vorteile?

    Grüße

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von domwass
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    Zitat Zitat von Steffen1187 Beitrag anzeigen
    Sprich andersrum gesehen, wenn ich mit der Darstellung der Zitate / des Quellenverzeichnisses zufrieden bin, gibt es keine größeren Vorteile?
    Ja, das ist richtig. Ein weiterer Vorteil von biblatex (in Kombination mit biber)
    gegenüber »konventionellem« BibTeX (und damit auch natbib) ist, dass
    biblatex/biber unicode-fähig sind und volle utf8-Unterstützung bieten. Wenn du
    das nicht brauchst und sonst mit natbib zufrieden bist, gibt es aus meiner Sicht
    derzeit keinen Grund, zu wechseln.

    Gruß,
    Dominik.-

  9. #9
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    Ich benutze bisher natbib, aus welchem Grund könnte es sich für mich lohnen auf biblatex umzustellen?
    biblatex ist flexibler und mächtiger. Zudem ist es das einzige System, dass mit biber (statt bibtex) zusammenarbeiten kann und damit volle unicode/utf8-Unterstützung hat. Jeder, der sich neu in so ein System einarbeitet, sollte daher biblatex nehmen.

    wenn ich mit der Darstellung der Zitate / des Quellenverzeichnisses zufrieden bin, gibt es keine größeren Vorteile?
    Wenn man zufrieden ist, sollte man es sich immer gut überlegen, ob man Zeit in einen Wechsel steckt.

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