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Thema: Balken (Fortschrittsbalken) im Fließtext - passendes Package?

  1. #1
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    Balken (Fortschrittsbalken) im Fließtext - passendes Package?

    Hallo!

    In meinem CV möchte ich gerne auf ansehnliche Art und Weise verdeutlichen, wie gut ich eine bestimmte Sache (etwa Sprache, oder LaTeX,...) beherrsche. Ich dachte an eine Art Fortschrittsbalken der umso voller ist, je besser ich in einer Sache bin.

    Bis jetzt hab ich kein Paket gefunden, dass mir sowas machen kann. Gibt kennt ihr eines?

    Wenn nicht, habe ich mir gedacht, es wäre eine gute Gelegenheit, so ein Package zu programmieren und dabei gleich ein wenig was dazuzulernen (damit ich bei LaTeX den Balken gleich ganz voll machen kann ;-) ). Was denkt ihr, ist das realistisch?

    Danke schonmal!

  2. #2
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    Code:
    \definecolor{balkenfarbe}{rgb}{0.7,0.2,0.2} 
    \newlength{\basis}\setlength{\basis}{3cm} %Länge bei 100%
    \newlength{\hoehe}\setlength{\hoehe}{1,5ex}
    \newlength{\balkenlaenge}
    \newcommand*{\Balken}[1]{%
      \setlength{\balkenlaenge}{0.01\basis}
      \setlength{\balkenlaenge}{#1\balkenlaenge}
      \textcolor{balkenfarbe}{\rule{\balkenlaenge}{\hoehe}}}
    Mit diesem Code erstelle ich mir Balkendiagramme, \Balken{50} ergibt z.B. einen Balken von 1,5cm. Der ursprüngliche Autor möge mir verzeihen dass ich nicht mehr weiß woher ich's hab.

  3. #3
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    danke für die Antwort!

    Das Problem ist weniger, dass ich keine schönen Balken machen kann (hab gestern schon an einer ganz netten pgf/tikz Lösung gebastelt), sondern dass es langweilig wär, die immer und immer wieder so aufwändig einzufügen.

    Außerdem könnt ich mir vorstellen, dass auch andere Leute dann und wann mal einen netten Fortschrittsbalken brauchen könnten.

    Daher meine Frage, ob es dazu schon ein Paket gibt, und wenn nicht, ob es für einen Anfänger im Paketprogrammieren ein realistisches Projekt ist.
    Geändert von Spindoctor (01-09-2010 um 09:32 Uhr) Grund: Grammatik ;)

  4. #4
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    Da hab ich wohl deinen Ausgangspost nicht ganz gründlich gelesen.

    Unter dem englischen Begriff "bar chart" findet man das ein oder andere zu dem Thema, z.B.
    http://www.ctan.org/tex-archive/grap...ntrib/pst-bar/
    http://www.burningcutlery.com/derek/bargraph/
    oder
    http://www.ctan.org/tex-archive/help...tries/bar.html
    Aber ich habe den Eindruck dass die Pakete ziemlich alt sind und in der Handhabung ihre Tücken haben. Wenn du der Welt etwas besseres anbieten kannst, hau in die Tasten.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von voss
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    Zitat Zitat von e. hindman Beitrag anzeigen
    Unter dem englischen Begriff "bar chart" findet man das ein oder andere zu dem Thema, z.B.
    chart ist ja nun wieder was völlig anderes.
    Es gibt meines Wissens kein Paket für Fortschrittbalken.

    Herbert

  6. #6
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    Zitat Zitat von voss Beitrag anzeigen
    chart ist ja nun wieder was völlig anderes.
    stimmt.

    Glaubst Du ist es realistisch, als Anfänger im Paket-Programmieren sowas umzusetzen?

    Und noch eine Frage, wenn grad der pstricks-Experte mitliest:

    Habe mich mal intuitiv für pgf statt entschieden (obwohl ich das noch gar nicht so gut kann). Der Grund dafür war, dass ich möglichst simple Paket-Abhängigkeiten wollte, und pstricks diesbezüglich wohl etwas tiefere Einschnitte in das Dokument des/der Users/in machen würde. Ist das nachvollziehbar, oder wär pstricks (wie so oft) die bessere Wahl?

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von voss
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    Zitat Zitat von Spindoctor Beitrag anzeigen
    stimmt.

    Glaubst Du ist es realistisch, als Anfänger im Paket-Programmieren sowas umzusetzen?
    das erste Paket ist natürlich immer etwas schwieriger, aber
    von nichts kommt nichts. Und das Erfolgserlebnis ist
    hinterher sehr groß, wenn man sich denn durchgebissen hat!

    Habe mich mal intuitiv für pgf statt entschieden (obwohl ich das noch gar nicht so gut kann). Der Grund dafür war, dass ich möglichst simple Paket-Abhängigkeiten wollte, und pstricks diesbezüglich wohl etwas tiefere Einschnitte in das Dokument des/der Users/in machen würde. Ist das nachvollziehbar, oder wär pstricks (wie so oft) die bessere Wahl?
    Eher umgekehrt. PSTricks benötigt außer xkeyval und xcolor gar nichts.
    Und die könnte man auch noch weglassen.
    pgf bzw. tikz aber jede Menge, was auch logisch ist, da
    es eine TeX-Lösung ist. Du solltest das nehmen, was du
    meinst besser zu können. Wenn du erstmal das Paket fertig
    hast, kannst du imemr noch optional pstricks oder pgf zulassen.

    Herbert

  8. #8
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    ich mein eher vom kompilieren her.

    Mit PSTricks muss man ja anders kompilieren als bei 0815-LaTeX-Dokumenten (sagt man 0815 in Deutschland? Heißt jdfs. ganz normale LaTeX-Dokumente). Nur weil wer einen Fortschrittsbalken in seinem/ihrem Dokument haben will, wird die Person aber nicht gleich den Kompilierungsprozess umstellen wollen. Deshalb dachte ich, dass pgf die bessere Wahl ist.

    Und bei der Paketerstellung bin ich mir ja der Hilfe dieses schönen Forums gewiss ;-)

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von mechanicus
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    Zitat Zitat von Spindoctor Beitrag anzeigen
    Und bei der Paketerstellung bin ich mir ja der Hilfe dieses schönen Forums gewiss ;-)
    Irgendwann fängt jeder an :-) Ich bin auch gerade dabei mich einzuarbeiten und es gibt schon diverse Tricks. Aber aufgrund der super Community hat es dann doch irgendwie gepasst. Also denke ich schon, dass es bei dir auch passt.

    Ich persönlich nutze auch eher pstricks. Allerdings ist pgf / tikz relativ kompilierungsunabhängig, wodurch ich dir pgf empfehlen würde.

    Gruß
    Marco

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von voss
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    Zitat Zitat von Spindoctor Beitrag anzeigen
    ich mein eher vom kompilieren her.

    Mit PSTricks muss man ja anders kompilieren als bei 0815-LaTeX-Dokumenten (sagt man 0815 in Deutschland? Heißt jdfs. ganz normale LaTeX-Dokumente). Nur weil wer einen Fortschrittsbalken in seinem/ihrem Dokument haben will, wird die Person aber nicht gleich den Kompilierungsprozess umstellen wollen. Deshalb dachte ich, dass pgf die bessere Wahl ist.
    na ja, wenn man \usepackage{auto-pst-pdf} und
    pdflatex -shell-escape datei.tex
    als Herausforderung betrachtet ist dem wohl so.
    Nimmt man xelatex oder XeTeX muss man gar nichts
    beachten.

    Herbert

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von mechanicus
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    Zitat Zitat von voss Beitrag anzeigen
    na ja, wenn man \usepackage{auto-pst-pdf} und
    pdflatex -shell-escape datei.tex
    als Herausforderung betrachtet ist dem wohl so.
    Für mich besteht die Herausforderung in der Beschränkung der Umgebung. Folgendes MB:
    Code:
    \documentclass{article}
    \usepackage{pstricks}
    \usepackage{pst-node}
    \usepackage{auto-pst-pdf}
    \begin{document}
    \rnode{A}{Text}
    
    \vspace*{4cm}
    
    Text \rnode{B}{Text }
    \ncline{A}{B}
    \end{document}
    Natürlich ist dieser Fall eher unwahrscheinlich.

    epstopdf ist ja seit TL2010 ohne shell-escape nutzbar. Warum nicht auto-pst-pdf? Ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden, dieses Paket identisch zu behandeln.

    Gruß
    Marco

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von voss
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    Zitat Zitat von mechanicus Beitrag anzeigen
    Für mich besteht die Herausforderung in der Beschränkung der Umgebung. Folgendes MB:
    Code:
    \documentclass{article}
    \usepackage[pdf]{pstricks}
    \usepackage{pst-node}
    \begin{document}
    \begin{postscript}
    \rnode{A}{Text}
    
    \vspace*{4cm}
    
    Text \rnode{B}{Text }
    \ncline{A}{B}
    \end{postscript}
    \end{document}
    Natürlich ist dieser Fall eher unwahrscheinlich.

    epstopdf ist ja seit TL2010 ohne shell-escape nutzbar. Warum nicht auto-pst-pdf? Ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden, dieses Paket identisch zu behandeln.
    Wie kommst du darauf, dass es ohne -shell-escape geht?

    Wer kein \usepackage{microtype} braucht, kann doch ohne weiteres
    XeLateX nehmen und braucht überhaupt nichts weiter zu beachten.

    Herbert

  13. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von voss
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    Zitat Zitat von mechanicus Beitrag anzeigen
    Ich persönlich nutze auch eher pstricks. Allerdings ist pgf / tikz relativ kompilierungsunabhängig, wodurch ich dir pgf empfehlen würde.
    Unter der Voraussetzung, dass du nichts besonderes machst, denn den
    pgf-Entwicklern ist die CTAN-Gemeinde komplett egal, sodass seit Jahren (!!)
    kein Update mehr gekommen ist und sich jeder selbst darum kümmern
    kann ... und das muss man bei einigen Paketen machen, die die CVS-Version
    verwenden.

    Herbert

  14. #14
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    ok!
    danke für die Infos!

    Wie ihr Euch vorstellen könnt, kann ich mit vielen dieser Begriffe noch nicht viel anfangen. Hab bisher brav meine pstricks Bilder gemalt und dann eben einen anderen Kompilierungsweg eingeschlagen.

    Werd also mal mein Paket mit pgf machen (ist ja eh nix besonderes). Das Ergebnis werd ich hier posten und dann mal sehen, ob sich das in pstricks übersetzen lässt. Die Hauptarbeit sind sicher eh die diversen Berechnungen rundherum und nicht das Zeichnen des Balken selbst.

  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von mechanicus
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    Zitat Zitat von voss Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf, dass es ohne -shell-escape geht?
    Folgendes funktioniert ohne shell-escape:
    Code:
    \documentclass{article}
    \usepackage{graphicx,epstopdf}
    \usepackage{filecontents}
    \begin{filecontents*}{Bild.eps}
    %!
    %%BoundingBox: 0 0 130 22
    /Courier findfont
    20 scalefont
    setfont
    0 1 moveto
    (Hallo Welt!) show
    showpage
    \end{filecontents*}
    \begin{document}
    \includegraphics{Bild}
    \end{document}
    Gruß
    Marco

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